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Einen ungewöhnlichen Einsatz der Berufsfeuerwehr Trier gab es am Montag an der Konstantin-Basilika. Die musste nämlich einen Turmfalken vom Dach retten.

Auf dem Dach der Konstantin-Basilika hatte sich ein Turmfalke in einem Netz verheddert. Aus eigener Kraft habe er sich nicht retten können, heißt es von der Berufsfeuerwehr Trier. Das Netz soll normalerweise verhindern, dass Fassadenteile von dem 1700 Jahre alten Weltkulturerbe herabstürzen.

Drehleiter der Berufsfeuerwehr war zu kurz

Zuerst hätten die Einsatzkräfte mit einem Routineeinsatz gerechnet, so die Feuerwehr. Doch vor Ort habe sich die Rettungsaktion dann doch als größere Herausforderung dargestellt. Denn die Drehleiter war zu kurz. Der Turmfalke saß in 40 Meter Höhe, während die Drehleiter, die eigentlich für solche Einsätze gedacht ist, nur 30 Meter lang ist.

Die Berufsfeuerwehr Trier rettet mit einer filmreifen Aktion einen Turmfalken von Konstantin-Basilika. (Foto: Stadt Trier)
Die Berufsfeuerwehr Trier rettet mit einer filmreifen Aktion einen Turmfalken vom Dach der Konstantin-Basilika. Dieser hatte sich dort in einem Netz verfangen. Es kamen sogar Höhenretter zum Einsatz, weil die Drehleiter zu kurz war. Stadt Trier

Höhenretter retten Turmfalken von Basilika

Schließlich mussten ausgebildete Höhenretter anrücken, um den Turmfalken aus seiner misslichen Lage zu befreien, heißt es von der Feuerwehr. Befestigt an Sicherungsseilen, seilten sie sich zu dem Netz ab und schnitten ein Loch hinein. Dann lockten sie den Falken zu der Öffnung, sodass er davonfliegen konnte.

Am Ende gab es von zahlreichen Zuschauern, die den Einsatz beobachtet hatten, Applaus.

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