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In der kommenden Woche werden erstmals seit ihrer Wiedereröffnung etwa 40 Geflüchtete die Erstaufnahmeeinrichtung, Afa, in Bitburg beziehen. Wie die zuständige Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion mitteilte, können bis zu 540 Menschen untergebracht werden. Das soll aber nicht voll ausgeschöpft werden. Durch die Afa Bitburg sollen die anderen Aufnahmeeinrichtungen ringsum entlastet werden, sodass keine voll belegt ist. In Bitburg werden den Geflüchteten an vier Tagen pro Woche Sprechstunden bei einem Allgemeinarzt angeboten. Auch Behandlungen durch Fachärzte und Psychotherapeuten sind möglich. Für Kinder ist eine Spielstube mit mindestens zwei Erzieherinnen eingerichtet. Zukünftig soll es den Angaben zufolge ein Schulangebot geben. Die Zimmer in der Afa können von vier bis sechs Menschen bezogen werden. Maximal zwei Zimmergemeinschaften teilen sich ein Bad. Die Wiedereröffnung sei nötig, weil Asylsuchende nach einem neuen Gesetz länger als bisher in der Erstaufnahme bleiben sollen.

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