In sechs Wochen soll das ehemalige Polizeipräsidium abgerissen sein.  (Foto: SWR, Christian Altmayer )

Spezialbagger trägt Büroturm ab

Abriss des alten Polizeipräsidiums in Trier hat begonnen

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Nahe den Kaisersthermen will die Stadt Trier eine neue Feuerwache bauen. Dafür muss erst das ehemalige Polizeipräsidium weichen. Der Abriss hat nun begonnen.

Seit Wochen zieht der große Seilbagger bei den Kaiserthermen die Blicke auf sich. Nun kommt er endlich zum Einsatz, beim Abriss des ehemaligen Polizeipräsidiums in Trier.

In sechs Wochen soll vom achtstöckigen Büroturm nichts mehr übrig sein. Mit einem Spezialbagger soll das Gebäude abgetragen werden - Stock um Stock werden von oben nach unten "weggeschnitten".

Danach werden die Keller zurückgebaut und Berge an Schutt auf dem Gelände der früheren General-von-Seidel-Kaserne in Trier-Euren zerkleinert. Geplant ist laut Stadt, dass die Arbeiten in der Südallee bis spätestens Februar abgeschlossen sind.

Mit dem Bau der neuen Feuerwache kann die Stadt aber erst beginnen, wenn Archäologen das Grundstück untersucht haben. Die Wissenschaftler des Landesmuseums sollen gut zwei Jahre Zeit bekommen, um das Gelände umzugraben und nach Überbleibseln aus der Antike zu suchen.

Für Mitte 2024 ist dann der Bau der Feuerwache angesetzt. Die Stadt rechnet derzeit mit Kosten von rund 100 Millionen Euro und drei Jahren Bauzeit. Die Wehren und Rettungskräfte wünschen sich schon lange ein neues Quartier in der Stadt, weil sie in der alten Feuerwache am Sankt-Barbara-Ufer zu wenig Platz haben.

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