Kind liegt auf dem Boden (Foto: Imago, ZUMA Press)

Zentralveranstaltung zum Tag der Epilepsie Epilepsie und jetzt?

Heute findet mit der Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) die Zentralveranstaltung zum Tag der Epilepsie 2018 in Trier statt. Im Mittelpunkt stehen Menschen, bei denen gerade erst Epilepsie diagnostiziert worden ist.

"Epilepsie und jetzt?" lautet das Motto der diesjährigen Veranstaltung im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Trier. Vom ersten Anfall bis zur Diagnose sei es oft ein langer Weg, oft stünden die Betroffenen und ihre Angehörigen vor ganz neuen Fragen und Problemen, so die Deutsche Epilepsievereinigung.

Betroffene sollen bei der Veranstaltung Antworten und Lösungen erhalten. Die Deutsche Epilepsievereinigung nutzt den Tag auch, um die Forderung nach einem flächendeckenden Ausbau und der gesicherten Finanzierung von Beratungsstellen aufs Neue zu erheben.

Schirmherrin Barley setzt sich gegen die Ausgrenzungsgefahr ein. Diese würde immer mehr zunehmen. Auch in Trier will sie wieder, wie in den Vorjahren, Rede und Antwort stehen.

Der Tag der Epilepsie

Der Tag der Epilepsie findet seit mehr als 20 Jahren statt und hat unter anderem das Ziel, verbreitete Vorurteile aus dem Weg zu schaffen. Mehr als 500.000 Menschen leiden an Epilepsie, sie gilt als zweithäufigste Erkrankung des zentralen Nervensystems.

Deutsche Epilepsievereinigung

Die Deutsche Epilepsievereinigung ist ein gemeinnütziger Verein. Er ist der Bundesverband der Epilepsie-Selbsthilfe in Deutschland mit Sitz in Berlin und untergliedert sich in einen Bundesverband und mehrere Landesverbände. Die Vereinigung hat mehr als 1.000 Einzelmitglieder sowie korporative Mitglieder wie regionale Selbsthilfegruppen.

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