Der Burgbergtunnel in Bernkastel-Kues wird wieder gesperrt (Foto: SWR, Sebastian Grauer)

Sanierungsarbeiten gehen weiter Burgbergtunnel in Bernkastel-Kues erneut gesperrt

Der Burgbergtunnel muss nach dem Bau der Fluchtröhre erneut für fünf Monate geschlossen werden. Die Sperrung beginnt ab Freitag, 8. November und dauert voraussichtlich bis April 2020.

Jetzt steht unter anderem die Installation der Brandmelder, einer Lüftungsanlage sowie der Entwässerungsleitungen an, teilte der Landesbetrieb Mobilität mit. Diese Arbeiten seien wegen der vielen Touristen, die in den Sommermonaten durch den Tunnel nach Bernkastel-Kues kommen, auf den Winter verlegt worden.

Sanierung nötig

Der 1997 gebaute Burgbergtunnel muss laut Landesbetrieb umgebaut werden, weil er nicht mehr den heute geltenden Sicherheitsrichtlinien entspricht. So sei in den Tunnel unter anderem bereits ein Fluchtstollen eingebaut worden.

Nach Angaben der Behörde kostet die Nachrüstung des Tunnels insgesamt rund 9 Millionen Euro, zweieinhalb Millionen Euro mehr als ursprünglich geplant.

Kosten mehrmals gestiegen

Grund für die steigenden Kosten ist nach Angaben der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich unter anderem ein Berechnungsfehler in der Ausschreibung für die Sanierung des Tunnels. Dort seien bei der Menge des benötigten Betons, die Quadratmeter und Kubikmeter verwechselt worden.

Anfang des Jahres hatten sich die Kosten für die Tunnelsanierung schon einmal erhöht. Damals hatten Experten festgestellt, dass das Gebirge rund um den Tunnel weniger stabil ist, als zunächst von den Geologen angenommen. Auch das wirke sich auf die Sanierungskosten aus so der Landesbetrieb Mobilität.

Die Arbeiten am Burgbergtunnel sollen bis Mitte 2020 abgeschlossen sein.

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