Frostschäden an Weinreben (Foto: SWR, Susanne Blank)

Weinbau und Klima Frostschäden in Moselweinbergen

Die Kälte der vergangenen Nächste hat zu Frostschäden in den Weinbergen an Mosel, Saar und Ruwer geführt. Vor allem Weinberge an der Obermosel sind betroffen.

In dieser Woche hat es bei leichtem Nachtfrost einzelne Schäden in Weinbergen gegeben, teilte das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Mosel (DLR) mit. Es habe die Winzer aber nicht so stark getroffen wie in der Nacht vom vierten auf den fünften Mai. Vor allem an der Obermosel sind Anfang des Monats ganze Weinberge erfroren. Das könnte für einige Lagen einen Totalausfall bedeuten. Auch an Saar und Ruwer gab es laut DLR Frostschäden in den Weinbergen, diese fielen mit 10 bis 50 Prozent aber geringer aus.

Durch den Klimawandel und warme Tage in Februar und März trieben Reben früher aus und seien deshalb länger der Gefahr durch Frost ausgesetzt, sagte ein Sprecher des DLR. Frostschutz durch Beregnung oder Heizdrähte sei nicht wirtschaftlich und für das Anbaugebiet Mosel deshalb keine tragbare Lösung.

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