Windrad mit abgebrochenem Flügel (Foto: Presse112Birkenfeld)

Rotorblatt abgebrochen Windrad bei Gimbweiler: Vermutlich Blitzschlag

Offenbar hat in das beschädigte Windrad bei Gimbweiler der Blitz eingeschlagen. Nach Angaben des Windradherstellers Enercon sprechen die Aufzeichnungen der Anlage dafür.

Ein Sprecher von Enercon sagte, absolute Sicherheit habe man aber erst, wenn das beschädigte Rotorblatt aus der Nähe begutachtet worden sei. Das zerstörte Rotorblatt solle in den nächsten Tagen mit einem Kran demontiert und ausgetauscht werden.

Als das Windrad abbrach, gab es ein starkes Gewitter in dem Gebiet. Anwohner sagten, sie hätten einen lauten Knall und helles Licht wahrgenommen, danach sei das Windrad zerstört gewesen.

Nach Angaben des Landesbetriebes Mobilität ist die A 62 zwischen Birkenfeld und Freisen bei Sturm teilweise gesperrt. Wenn sich die Wetterlage entspannt, ist die Strecke aus Sicherheitsgründen mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 Stundenkilometern befahrbar. Der LBM informiert auf seiner Webseite über die aktuelle Lage.

Spezialkran und Höhenarbeiter im Einsatz

Zur Untersuchung des über 100 Meter hohen Windrades wird unter anderem ein Spezialkran eingesetzt. Außerdem sind Industriekletterer im Einsatz, die in großer Höhe arbeiten können. Allerdings kann es eine Weile dauern, bis der Spezialkran vor Ort ist. Außerdem muss das Wetter mitspielen: Die Arbeiten in so großer Höhe können nur bei gutem Wetter stattfinden.

Dauer

Am Montagvormittag meldete ein Autofahrer, dass Teile eines Windrades auf der A 62 liegen. Ein Flügel war abgebrochen, hing aber noch am Rad. Aus Sorge, dass weitere Teile runterfallen könnten, sperrten Polizei und Feuerwehr ein Gebiet im Radius von 500 Metern um das Windrad ab. In diesem Bereich liegen auch die A 62, K 60 und K 61.

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