Prozess wegen des Verrats von Dienstgeheimnissen (Symbolbild) (Foto: dpa)

Verletzung des Dienstgeheimnisses Geheimnisverrat: Prozess in Wittlich verläuft zäh

Im Prozess gegen einen Polizisten und einen weiteren Mann aus der Eifel haben beide Angeklagte am Donnerstag vor dem Amtsgericht Wittlich geschwiegen. In dem Verfahren geht es um den Verrat von Dienstgeheimnissen und Verstößen gegen das Waffengesetz.

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Gleich zu Beginn versuchten sich die beiden Verteidiger mit dem Gericht zu verständigen, um das Verfahren abzukürzen. Richter, Staatsanwälte und Verteidiger berieten sich kurz, wurden sich aber nicht einig. Der Prozess läuft weiter, und die Beweisaufnahme gestaltet sich schwierig.

Im Februar 2017 soll der 47-jährige Polizist aus der Eifel im Auftrag des Mitangeklagten Informationen über eine andere Person im Polizeicomputer abgefragt und diese dem Mitangeklagten gegeben haben.

Auch Verstoß gegen das Waffengesetz

Außerdem soll er ihm ein Jagdgewehr überlassen haben, obwohl der Mitangeklagte dafür keine Erlaubnis hatte. Den Männern wird deshalb auch ein Verstoß gegen das Waffengesetz vorgeworfen. Der Polizist soll außerdem unerlaubt Daten von Fahrzeughaltern an einen Dritten weitergegeben haben. In einem weiteren Fall soll er die Ermittlungsergebnisse nach einem Einbruch verraten haben.

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