Ausstellung zu Karl Marx im Simeonstift (Foto: picture-alliance / dpa)

Veranstalter ziehen Bilanz Rund 160.000 Besucher bei Marx-Ausstellungen in Trier

Nach 147 Tagen gingen am Sonntag die Jubiläumsausstellungen zum 200. Geburtstag von Karl Marx in Trier zu Ende. Die Veranstalter zogen eine positive Bilanz.

Die Trierer Ausstellungen zum 200. Geburtstag von Karl Marx sind nach Angaben der Veranstalter rund 160.000 Mal besucht worden. Allein die Landesausstellung "Karl Marx 1818-1883" zu Leben und Werk des in Trier geborenen Philosophen registrierte 95.000 Besuche im Rheinischen Landesmuseum und im Stadtmuseum Simeonstift. Die neu eröffnete Dauerausstellung im Museum Karl-Marx-Haus zählte 52.500 Besuche, die Sonderausstellung "LebensWert Arbeit" im Museum am Dom 13.200. Die Ausstellungen waren seit dem 5. Mai, dem 200. Geburtstag von Karl Marx, geöffnet.

Zur Diskussion anregen

Damit sei das Marx-Jubiläum "ein höchst erfolgreiches, internationales Kulturhighlight des Jahres 2018" gewesen, erklärte der rheinland-pfälzische Kulturminister Konrad Wolf (SPD). Durch die Ausstellungen habe man neueste Forschungserkenntnisse zu Marx vermitteln und zur Diskussion anregen können.

Die Besucher der Landesausstellung seien aus zahlreichen Ländern nach Trier gekommen, darunter China, Indonesien und Chile. "Marx hat mobil gemacht", erklärte der Trierer Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD). "Wir alle haben dank der Ausstellung viel über den Menschen Karl Marx und seine Philosophie im historischen Kontext gelernt."

Besucher schauen sich Werke zum Leben und Wirken von Karl Marx im Stadtmuseum Simeonstift in Trier an.  (Foto: picture-alliance / dpa)
Die Landesausstellung "Karl Marx 1818-1883" registrierte 95.000 Besuche im Rheinischen Landesmuseum und hier im Stadtmuseum Simeonstift.

Die beliebtesten Objekte

"Wir wollten Diskussionen anregen, ein bisschen Sachlichkeit reinbringen und Information vermitteln", sagte die wissenschaftliche Leiterin der Landesausstellung, Beatrix Bouvier, der Deutschen Presse-Agentur.

Einige der beliebtesten Objekte der Schau seien das persönliche Exemplar von Karl Marx "Das Kapital" sowie die einzige erhaltene Seite der Urschrift aus der Hand von Karl Marx "Das Manifest" gewesen.

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