Umweltverbände haben Einwände Kritik an Lückenschluss A1

Natur- und Umweltschutzverbände reichen am Montag beim Landesbetrieb Mobilität ihre Einwände gegen den Lückenschluss der A1 bei Kelberg in der Eifel ein. Umweltschützer halten den geplanten Autobahnabschnitt für unnötig.

Das fehlende Autobahnteilstück könnte nach Ansicht der Verbände über das bestehende Straßennetz geschlossen werden. In einigen Fällen müssten dazu Ortsumgehungen gebaut werden, sagte die Geschäftsführerin des Umweltverbandes BUND, Sabine Yacoub, dem SWR.

Großer Schaden für Wald und Tiere befürchtet

Die erwartete Nutzen durch den geplanten A1-Lückenschluss stünde in keinem Verhältnis zu dem Schaden in der Natur, den Kosten und der Bauzeit, so Yacoub. Die Verbände bemängeln vor allem zu starke Eingriffe in Gebiete, die durch die EU als besonders schützenswert gelten. Betroffen sind demnach wichtige Waldflächen, seltene Fledermaus- und Vogelarten sowie bedeutende Wasser- und Mineralwasserquellen.

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