Poizei bei Kölner Karneval (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Horst Galuschka/dpa/Horst Galuschka dpa)

Übergriff auf Trierer am 11.11. Nach Kabelbinder-Attacke: Polizei wertet Videomaterial aus

Die Kölner Polizei sucht weiter nach dem Unbekannten, der am 11.11. einen Mann aus Trier angegriffen hat. Die Attacke mit einem Kabelbinder hat bundesweit für Aufsehen gesorgt.

Der 22-Jährige wurde am Montag bei den Feiern zur Karnevalseröffnung in Köln von einem Unbekannten stranguliert. Dieser legte dem Trierer von hinten einen Kabelbinder um den Hals und zog diesen zu.

Das Plastikband saß bei dem 22 Jahre alten Mann so fest, dass ihn ein Arzt in einem Sanitätszelt davon befreien musste. Die Staatsanwaltschaft stuft den Fall bisher als gefährliche Körperverletzung ein.

Nach Angaben der Polizei wird derzeit Videomaterial vom Tatort gesammelt. So sei man unter anderem mit Gastronomen rund um den Heumarkt im Gespräch, deren Überwachungskameras etwas gefilmt haben könnten. Auch das Filmmaterial des Westdeutschen Rundfunks (WDR), der live vom Heumarkt gesendet hatte, werde überprüft.

Polizei ist auf der Suche nach Zeugen

Konkrete Zeugenhinweise hat es laut Polizei bislang nicht gegeben. Weitere Geschädigte und Zeugen werden gebeten, sich umgehend zu melden. Ansprechpartner ist das Kriminalkommissariat 51, Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de.

Dauer

Weitere Vorfälle mit Kabelbindern gemeldet

Ob der oder die Täter mehrfach zuschlugen, ist weiter unklar. Die Polizei hatte "vage Hinweise" auf zwei weitere Fälle bekommen, die aber von Zeugen als nicht so gravierend dargestellt worden waren.

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