Grüner Höhenflug im Stadtrat Grüne in Trier: "Wir sind keine Öko-Spinner"

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Die Grünen werden künftig die stärkste Fraktion im Trierer Stadtrat stellen. Nach dem vorläufigen Endergebnis kommen sie auf fast 27 Prozent.

Zunächst lagen sie nach den Listenstimmen sogar bei fast 30 Prozent. Die Spitzenkandidatin der Grünen in Trier, Anja Reinermann-Matatko, gibt sich selbstbewusst. Bei diesem Ergebnis könne man die Grünen nicht länger als "Öko-Spinner" abtun.

Grüne fordern Umweltdezernat

Reinermann-Matatko fordert nach dem Wahlsieg ihrer Partei die Schaffung eines Umweltdezernats in Trier. "Wir wollen das Umweltdezernat", sagte Reinermann-Matatko dem SWR. In Trier gebe es keine konzertierte Aktion für den Bereich Ökologie. Ein Umweltdezernat bringt laut Reinermann-Matatko einen großen Mehrwert.

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Verluste für CDU und SPD

Starke Verluste gab es dagegen für die Trierer CDU. Sie kam auf 24 Prozent. Das sind zehn Prozentpunkte weniger als bei der letzten Stadtratswahl. CDU und Grüne haben bisher im Stadtrat eng zusammengearbeitet. Die SPD verliert drei Mandate und ist bei einem Stimmenanteil von 20,9 Prozent künftig mit zwölf Mandaten im Stadtrat vertreten. Die AfD hat Stimmen hinzugewonnen und liegt bei etwa sechs Prozent.

Vorläufiges Endergebnis

Am Montag sind die Stimmen der Briefwähler ausgezählt worden. Außerdem die Wahlzettel, bei denen Wähler kumuliert oder panaschiert haben.

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