Trier Weniger Moselstrom durch Niedrigwasser

Das aktuelle Niedrigwasser wirkt sich auch auf die zehn Wasserkraftwerke an den Moselschleusen aus. Nach Angaben des Betreibers haben sie im September nur noch die Hälfte der sonst üblichen Strommenge erzeugt:

Der Kraftwerksbetreiber - die RWE-Tochter „Innogy“ - hat die Stromerzeugung aus Wasserkraft an der Mosel für den Monat September mit den Zahlen der letzten zehn Jahre verglichen. Demnach seien für diese Jahreszeit die derzeitigen Abflüsse an der Mosel extrem gering. Aktuell strömen bis zu 400 Kubikmeter Wasser pro Sekunde durch die Turbinen und die Kraftwerke erzeugen nur 27 Megawatt Strom. Ausgelegt sind die zehn Wasserkraftwerke von Trier bis Koblenz für eine maximale Leistung von bis zu 180 Megawatt. Jährlich werden rund 250.000 Haushalte mit Moselstrom versorgt.

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