Streik der Mitarbeiter von Riva Stahl (Foto: SWR, Solveig Naber)

Metaller fordern Tarifverhandlungen Stahlarbeiter aus Trier und Horath streiken weiter

Die Beschäftigten der Stahlwerke in Trier und Horath haben am Freitag ihren Streik fortgesetzt. Sie fordern: der Arbeitgeber solle den Flächentarifvertrag anerkennen.

Wie die Gewerkschaft IG Metall mitteilte, hat der Arbeitgeber bislang konstruktive Tarifverhandlungen blockiert. Die Konzernleitung sei nicht bereit, zu verhandeln. Daher habe man die etwa 130 Beschäftigten aufgefordert, den Arbeitskampf wieder aufzunehmen, hieß es. Laut Gewerkschaft IG-Metall fordern die Beschäftigten des Riva-Konzerns eine Bezahlung nach Tarifvertrag. Dabei gehe es darum, dass der italienische Konzern die deutschen Tarifverträge der Metall- und Stahlindustrie anerkennen soll für die Standorte Trier und Horath. Der Streik hatte am 11. Juni begonnen.

Die Stahlarbeiter aus Trier und Horath haben ihren Streik auch schon per Schiff fortgesetzt. (Foto: IG-Metall Trier)
Die Stahlarbeiter aus Trier und Horath sind während ihres Streiks nach Mettlach gefahren. IG-Metall Trier

Streik-Schifffahrt auf Mosel und Saar

Am Dienstag hatten die Beschäftigten den Streik für eine Schifffahrt auf Mosel und Saar genutzt. Mehr als 100 Beschäftigte seien demnach am Dienstagnachmittag in Mettlach von Bord gegangen. Von dort seien sie zu einem Empfang an der Dillingen Hütte gebracht worden. Am Mittwoch sei der Streik ausgesetzt worden.

Die Stahlarbeiter aus Trier und Horath setzen ihren Streik fort. (Foto: IG-Metall Trier)
Die Stahlarbeiter aus Trier und Horath setzen ihren Streik fort. IG-Metall Trier
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