Das ThyssenKrupp Bilstein-Werk in Mandern (Foto: ThyssenKrupp)

Stellenabbau bei ThyssenKrupp Bilstein befürchtet Keine konkreten Zusagen bei Altmaier-Besuch in Mandern

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat den Autozulieferer ThyssenKrupp Bilstein in Mandern besucht. Der befürchtete Stellenabbau bleibt weiter Thema bei Bilstein.

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Bei dem Besuch ging es auch um die Zukunft des Standorts im Kreis Trier-Saarburg. Laut Geschäftsführung kann nicht ausgeschlossen werden, dass dort Stellen abgebaut werden. Die Sicherung der Arbeitsplätze nach dem Jahr 2022 hänge von der Wettbewerbsfähigkeit des Standortes ab, hieß es.

Altmaier sagte ganz allgemein, er wolle sich für bessere Rahmenbedingungen in der Automobil-Industrie einsetzen. Der Bürgermeister von Mandern, Tim Kohley (CDU), hatte den Besuch angeregt, weil er befürchtet, dass in dem Werk massiv Stellen gestrichen werden. Er habe Informationen, denen zufolge sich die Auftragslage durch Konkurrenz aus dem Ausland verschlechtert habe, so Kohley. Schon vor rund zwei Jahren hatte der Automobilzulieferer angekündigt, Teile der Produktion nach Rumänien zu verlagern.

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Großer Arbeitgeber im Hochwald

Ein Unternehmenssprecher hatte damals argumentiert, man könne sonst nicht mit anderen Mitbewerbern mithalten, die ausschließlich in Osteuropa produzieren würden. Das Werk in Mandern ist mit etwa 1.200 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber im Kreis Trier-Saarburg. Thyssen stellt dort vor allem Stoßdämpfer her.

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