Das denkmalgeschützte Gebäude stammt aus dem 18. Jahrhundert (Foto: SWR, Susanne Blank)

Stadtrat unterstützt Jugend- und Kulturzentrum Ausweichstandort für Trierer Exhaus wird renoviert

Die Stadt Trier richtet einen Alternativstandort für den Exzellenzhaus-Verein ein. Der musste seinen angestammten Standort in der Zumaiener Straße im Februar verlassen.

Der Trierer Stadtrat hat am Montagabend beschlossen, dass der Alternativstandort am Schießgraben für insgesamt fast 1,8 Millionen Euro saniert werden soll. Der Exzellenzhaus e.V. soll die beiden Gebäude für Veranstaltungen und Jugendkulturarbeit nutzen können, solange der eigentliche Standort nicht zur Verfügung steht.

Die Stadt plant am neuen Standort am BBS-Campus auch ein Café für Jugendliche. Die beiden Gebäude Orangerie und Ökonomie sollen mit entsprechendem Schallschutz ausgestattet werden. Im Innenhof soll es Raum für Toiletten, Lager und Technik geben. Dabei versucht die Stadt nach eigenen Angaben, den Aufwand möglichst gering zu halten.

Zukunft des Exhauses: Kein konkreter Zeitplan

Die neue Heimat für das Jugendzentrum Exhaus ist damit beschlossen. Ein Sprecher des Exhaus-Vereins zeigte sich zufrieden mit der Entscheidung der Stadt. Man würde sich wünschen, bereits im ersten Halbjahr 2020 in die Räume ziehen zu können, so der Sprecher. Allerdings gibt es bisher keinen konkreten Zeitplan für das Bauvorhaben.

Damit bleibt für das Jugendzentrum vorerst alles, wie es momentan ist. Die Angebote des Exhauses sind auf mehrere Ausweichräume im ganzen Stadtgebiet verteilt, wie leerstehende Schulen, das Jugendzentrum Mergener Hof oder die Tufa.

Bangen um Exzellenzhaus an der Zumaiener Straße

Wann und ob das eigentliche Exzellenzhaus an der Zumainer Straße saniert wird, ist nicht klar. Momentan läuft ein Prüfverfahren, wie viel die Sanierung kosten würde und ob die Stadt sich das finanziell erlauben kann. Das denkmalgeschützte Gebäude musste Anfang Februar wegen erheblicher Baumängel geräumt werden.

Dauer
STAND