Ein Teil der abgestürzten F16 liegt im Wald bei Zemmer (Foto: SWR)

Absturzursache immer noch unklar Nach Jet-Absturz bei Zemmer Gift im Boden gefunden

Nach dem Absturz eines F16 Kampfjets der Airbase Spangdahlem bei Zemmer (Kreis Trier-Saarburg) ist in einer Bodenprobe der Giftstoff Hydrazin gefunden worden. Die Ursache für den Absturz ist noch unklar.

Das 52. Jagdgeschwader teilte auf SWR Anfrage mit, es könne noch Monate dauern, bis die Untersuchung abgeschlossen sei. Der Bericht der Bundeswehr, die nach dem Absturz am 8. Oktober das Gelände um die Absturzstelle absicherte und Wasser- und Bodenproben nahm, liegt dem SWR vor. Demnach wurde in einer der sechs Bodenproben eine geringe Menge des Giftstoffs Hydrazin gefunden.

Absturzstelle in der Nähe der Kyll

Das Hydrazin war in einem beim Absturz verbrannten Reservetank des F16 Kampfjets. Die Bundeswehr empfiehlt, weitere Bodenproben zu nehmen. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass etwas von dem Giftstoff ins Grundwasser gelangen könnte. Die Absturzstelle lag in der Nähe der Mündung eines Bachs in die Kyll, die wichtig für die Trinkwasserversorgung von Trier ist.

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