Kinder mit T-Shirts zur 72-Stunden-Aktion (Foto: SWR)

Sozialprojekt 72-Stunden-Aktion im Bistum Trier

Auch im Bistum Trier hat Donnerstagnachmittag die "72-Stunden-Aktion" begonnen. Kinder und Jugendliche setzen soziale Projekte um.

Fast 4000 Kinder und Jugendliche im Bistum Trier beteiligen sich ab Donnerstag an der 72-Stunden-Aktion. Um 17:07 Uhr ist der offizielle Startschuss für diese bundesweit größte Sozialaktion gefallen. Einige der 160 Aktionsgruppen im Bistum Trier haben ihr Projekt schon vorher geplant. Der Großteil der Gruppen hat aber erst am Nachmittag erfahren, welche soziale Aufgabe sie innerhalb von 72 Stunden umsetzen sollen.

Eine Gruppe aus Neuerburg in der Eifel will den örtlichen Spielplatz ausbessern. (Foto: Bistum Trier)
Eine Gruppe aus Neuerburg in der Eifel will den örtlichen Spielplatz ausbessern. Bistum Trier

Spielplatz in Neuerburg verschönern

Mit dabei ist auch eine Gruppe aus Neuerburg in der Eifel. Sie will den örtlichen Spielplatz ausbessern. Katrin Reißberg, die Verantwortliche vor Ort, findet besonders, dass sechs geflüchtete Jungen aus der von ihr geleiteten Caritas-Wohngruppe Marienheim gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr anpacken werden.

Natur- und Artenschutz als Schwerpunkt

Großes Thema ist in diesem Jahr Natur- und Artenschutz - die Gruppe „Eifelbienen“, die Schule am Römerkastell Dillingen und die katholische Jugendbewegung Waldweiler bauen Insektenhotels oder legen Blühwiesen an. Die Messdiener St. Helena und St. Martinus gestalten das Freigehege für Hunde im Tierheim Trier um.

Bundesweites Projekt

Bundesweit beteiligen sich insgesamt mehr als 80.000 junge Menschen an dem Sozialprojekt. Die jungen Menschen bauen Spielplätze, sammeln Müll auf oder retten Insekten. Junge Leute aus katholischen Jugendverbänden, Kirchengemeinden, aber auch Schulklassen machen mit.

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