Der verunglückte Bus (Foto: Florian Blaes)

Fahrer erleidet Schwächeanfall Schulbusunfall im Hochwald - sechs Schüler leicht verletzt

Im Hochwald bei Mandern sind am Mittwochmorgen bei einem Schulbusunfall sechs Kinder leicht verletzt worden. Laut Polizei hatte der Busfahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren.

Die Polizei geht davon aus, dass der 63-Jährige wegen eines Schwächeanfalls mit seinem Fahrzeug von der Straße abkam. Der Fahrer werde derzeit in einem Krankenhaus behandelt.

Schüler klagen über Rückenschmerzen

40 Kinder und Jugendliche waren mit dem Bus auf dem Weg zur Schule. Für sie wurde ein Ersatzbus bereitgestellt, der sie in die Turnhalle der Schule brachte. Dort wurden die Schüler medizinisch und psychologisch versorgt. Bei sechs Kindern wurden leichte Verletzungen festgestellt. Laut Polizei klagten sie über Rückenschmerzen. Die Betroffenen seien vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht worden. Die anderen Schüler seien von ihren Eltern abgeholt worden.

Landeselternbeitrat fordert Anschnallpflicht

Der Vorsitzende des Landeselternbeitrates, Reiner Schladweiler, fordert eine Anschnallpflicht in Schulbussen. Er sagte dem SWR, in Reisebussen gebe es eine Gurtpflicht. Dies müsse auch für Schulbusse gelten. Die Schüler aus Kell hätten viel Glück gehabt. Für die Zeit, in der der Bus geborgen wurde, war die B407 voll gesperrt. Die Straße konnte erst am Nachmittag wieder für den Verkehr freigegeben werden.

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