archäolgische Ausgrabungen auf dem Grundstück des Deutschen Hifs in Trier (Foto: SWR, Andrea Meisberger)

Zeugnisse aus Stein Archäologen graben römische Häuser in Trier aus

Archäologen untersuchen derzeit in Trier eine Fläche von etwa 500 Quadratmetern. Unter anderem fanden sie Teile eines großen öffentlichen Gebäudes - vermutlich aus spätrömischer Zeit.

Bei den archäologischen Ausgrabungen in der Trierer Saarstraße wurden römische Mauern aus drei Bauphasen gefunden. Diese seien zwischen dem ersten und dem vierten Jahrhundert nach Christus erbaut worden, so die Direktion Landesarchäologie.

Dauer

Die erste Bauphase ist auf das erste Jahrhundert zu datieren, so der Leiter der Direktion Landesarchäologie Joachim Hupe. Dabei handle es sich um Wohngebäude. Zudem sei eine Latrinenanlage aus dem zweiten Jahrhundert gefunden worden. Erkennbar sei dies an zwei breiten Rinnsteinen aus Jurakalkstein, erklärte Hupe.

Aus dem dritten Jahrhundert seien Mauern eines mehrgeschossigen Wohngebäudes entdeckt worden. Auch Teile einer Fußbodenheizung haben die Archäologen ausgegraben. Die Arbeiten in der Saarstraße sollen im November beendet sein.

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