Saftiger roter Apfel am Baum (Foto: SWR, Astrid Schuler)

Probleme durch Frost und Hitze Bis zu 20 Prozent weniger Obst in der Region Trier

Der Frost im Frühjahr und Hitze im Sommer zeigen sich jetzt bei der Ernte: Obstbauern berichten von bis zu 20 Prozent weniger Ertrag als im Vorjahr. Trotzdem ist die Ernte durchschnittlich gut.

Zu Beginn der Apfelernte trafen sich Obstbauern und ein Experte vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Mosel in Rommelfangen im Saargau. Dort bestätigte das DLR, dass das Wetter in diesem Jahr nicht optimal für das Obst war. Der Frost im Frühjahr habe viele Obstblüten erfrieren lassen und der heiße Sommer habe dazu geführt, dass das Obst teilweise verbrannt sei. Das zeige sich durch schwarze Flecken. Die Äpfel schimmelten dadurch besonders schnell. All das hat Einfluss auf den Ernteertrag in diesem Jahr. Allerdings seien die Schäden der 60 Obstbetriebe in der Region Trier sehr ungleich verteilt, so das DLR. Teilweise hingen die Bäume voll mit gesunden Äpfeln, einige Wiesen seien jedoch komplett leer geblieben.

Dauer

Durchschnittlich gehe man von 10 bis 20 Prozent weniger Obst als im letzten Jahr aus. Insgesamt sei die Apfelernte damit durchschnittlich gut, so das DLR. Es sei also auch nicht damit zu rechnen, dass die Äpfel teurer werden.

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