Klimademo in Trier (Foto: SWR)

Nach Landau und Speyer Auch Trier erklärt den Klimanotstand

Immer mehr Städte in Rheinland-Pfalz rufen den Klimanotstand aus. Nach Landau und Speyer hat nun auch der Stadtrat Trier einem entsprechenden Antrag zugestimmt.

Darin heißt es: "Der Stadtrat Trier erkennt an, dass die Klimakrise eine existenzielle Bedrohung ist und deswegen schnell und konsequent gehandelt werden muss." Der Antrag wurde gemeinsam von den Grünen, der CDU, der SPD und der Linken eingebracht und mit großer Mehrheit angenommen.

"Trierern eine Zukunft ermöglichen"

Federführend dabei war die Fraktion der Grünen. Alles städtische Handeln in Rat und Verwaltung müsse "unter dem Vorbehalt des Klimaschutzes betrachtet werden, um den Trierern und den kommenden Generationen in Trier eine Zukunft zu ermöglichen", hieß es in der Begründung. 44 Ratsmitglieder stimmten für den Antrag, sieben dagegen bei einer Enthaltung.

Dauer

Bis Ende des Jahres sollen nun bestehende Konzepte im Bereich Klima und Ökologie aufgelistet und evaluiert werden. Beschlussvorlagen erhielten künftig eine Angabe zur ihren voraussichtlichen klimatischen Auswirkungen. Über Fortschritte werde jährlich berichtet, erstmals im Dezember 2019.

Landau in der Pfalz hatte Mitte August als landesweit erste Stadt den Klimanotstand erklärt. Es folgte Speyer kurz danach. Auch in Mainz zeichnete sich am Mittwoch eine breite Mehrheit dafür ab. Am Donnerstagabend wollte auch der Stadtrat Koblenz über einen entsprechenden Antrag diskutieren.

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