Nach Einbruch ins Landesmuseum Trierer Goldschatz an geheimen Ort gebracht

In der Nacht zum Dienstag haben Unbekannte ins Trierer Landesmuseum eingebrochen und haben versucht, den Trierer Goldschatz zu stehlen. Inzwischen sind die römischen Münzen in Sicherheit.

Jetzt prüfen Mitarbeiter, ob tatsächlich noch alle Münzen da sind. Das teilte Museumsdirektor Marcus Reuter dem SWR mit. Bei dem Einbruch sei die Vitrine des Goldschatzes zerstört worden. Die Täter hätten mit brachialer Gewalt auf den Glaskubus eingeschlagen. Das Panzerglas sei über die komplette Fläche zersplittert. Den Tätern sei es aber nicht gelungen, den Schatz zu rauben.

Dauer

Das so genannte Münzkabinett, in dem der Goldschatz bisher ausgestellt war, bleibt voraussichtlich bis Ende des Jahres für Museumsbesucher geschlossen. Bei dem Trierer Goldschatz handelt es sich um den größten noch erhaltenen Goldschatz der Römerzeit. Der Schatz umfasst gut 2.650 Goldmünzen.

Die Glasvitrine des Trierer Golschatzes ist zerstört (Foto: SWR, Martin Schmitt)
Die Glasvitrine des Trierer Goldschatzes ist zerstört Martin Schmitt
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