Läufer vor dem Hospiz (Foto: SWR)

Laufend Spenden sammeln Teilnehmer des Hospizlaufes in Trier angekommen

In der Trierer Innenstadt sind etwa 700 Läufer des diesjährigen Hospizlaufes pünktlich um 12:00 Uhr angekommen. 24 Stunden waren sie für den guten Zweck unterwegs.

Die Strecke war in viele Abschnitte unterteilt, so dass die Läufer überall dazu stoßen konnten. Zu den Teilnehmern gehörten diverse Lauftreffs, auch die Stadtwerke und die Polizei waren jeweils mit einem Team vertreten.

Hospiz auf Spenden angewiesen

Dr. Ulrike Graßnick vom Vorstand Hospizverein Trier freut sich, dass auch dieses Jahr trotz des schlechten Wetters wieder Hunderte Menschen mitgemacht haben. "Das Hospiz ist auf Spenden aufgewiesen, zur Betreuung der Gäste, zum Erhalt des Hauses, für die Ehrenamtsförderung - und deshalb ist es ganz, ganz wichtig, dass wir auch regelmäßig Spenden erhalten", sagte sie dem SWR.

Hunderte Läufer treffen am Hospiz ein (Foto: SWR)

Welche Summe die Teilnehmer in diesem Jahr erlaufen konnten, steht erst in einigen Wochen fest. Viele Spenden gehen erst im Nachhinein ein. Im vergangenen Jahr waren es 33.000 Euro. Jedes Jahr benötigt das Hospizhaus Trier für die Betreuung sterbender Menschen rund 60.000 Euro Spenden.

Mittlerweile größter Gemeinschaftslauf der Region

Neben dem Einsammeln von Spendengeldern soll mit dem 200-Kilometer-Lauf für den Hospizgedanken geworben werden. Jörg Engel hat den Lauf 2004 ins Leben gerufen.

Damals war er nahezu alleine gelaufen. Er ist begeistert, was aus seiner Idee geworden ist: "Das ist nicht in Worte zu fassen. Das hat sich derart großartig entwickelt."

Mittlerweile wird der Hospizlauf auch von Handwerks- und Industriebetrieben unterstützt und gilt als der größte Gemeinschaftslauf der Region.

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