Auszeichnung für soziales Engagement TV-Koch Schuhbeck mit Trierer Kaiser-Augustus-Orden geehrt

Der Fernsehkoch Alfons Schuhbeck ist am Samstagabend in Trier mit dem Kaiser-Augustus-Orden ausgezeichnet worden. Die Arbeitsgemeinschaft Trierer Karneval ehrte damit sein soziales Engagement.

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Schuhbeck erhielt den Orden für seinen Einsatz zu Gunsten von Kindern. Der TV-Koch unterstützt unter anderem die Peter Maffay Tabaluga Kinderstiftung, die Organisation Sternstunden, das Good Hope Centre e.V. und die Deutsche Stiftung Kinderdermatologie.

Orden erinnert an Kaiser Augustus

Nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft ist der Orden die höchste Auszeichnung des Trierer Karnevals. Der Preis sei jedoch kein Karnevalsorden, sondern soll an den Gründer der Stadt Trier, Kaiser Augustus, erinnern. Er werde an bekannte Persönlichkeiten verliehen, die sich in besonderem Maße sozial engagieren.

Der Musiker Peter Maffay und Fernsehkoch Alfons Schuhbeck backen in einem Hotel in München anlässlich einer Charity-Veranstaltung mit Kindern Plätzchen. (Foto: dpa Bildfunk, (c) dpa - Bildfunk / Foto: Tobias Hase)
Spaß für die Kinder! Fernsehkoch Schuhbeck und Musiker Peter Maffay backen im Rahmen der Tabaluga Kinder-Charity in München mit Kindern Plätzchen. (2008) (c) dpa - Bildfunk / Foto: Tobias Hase

Mit dem Kaiser-Augustus-Orden ist ein Preisgeld in Höhe von 5.555,55 € verbunden, das als Spende für eine soziale Einrichtung nach Wunsch des Ordensträgers gedacht ist. Schuhbeck sagte am Samstagabend in Trier, die Auszeichnung gefalle ihm "gleich doppelt". Erstens weil der Trierer Karneval "über all dem Spaß an der Freud nicht die Nöte derer vergisst, die Hilfe und Fürsorge brauchen". Und: "Weil ich durch meine Arbeit als Koch und Gastronom auch dazu beitragen kann, soziales Engagement zu unterstützen." Schuhbeck kündigte an, das Preisgeld an die Deutsche Stiftung Kinderdermatologie zu spenden.

Bisherige Preisträger

Der Orden wird seit 1994 jährlich verliehen. Schuhbeck ist der 27. Träger des Ordens. Zu den bisherigen Preisträgern zählen unter anderem Günther Jauch, Verona Pooth, Birgit Schrowange, Alfred Biolek und Marcel Reif. Im letzten Jahr wurde Johannes B. Kerner für die Förderung von Kindern und Jugendlichen in Sport und Kultur ausgezeichnet.

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