Ein Sattelauflieger, in dem Flüchtlinge aufgegriffen wurden (Foto: Bundespolizeiinspektion Trier)

In Sattelauflieger versteckt Lkw-Fahrer entdeckt illegale Einwanderer bei Trier

Die Bundespolizei hat an der deutsch-luxemburgischen Grenze acht illegale Einwanderer festgenommen. Die Personen waren in Luxemburg unbemerkt auf einen Sattelauflieger gestiegen.

Wie die Beamten am Donnerstag mitteilten, stammen die Migranten aus Afghanistan, dem Irak und dem Iran. Es handele sich um sechs Erwachsene und zwei Jugendliche. Die Festnahme sei am Mittwochmorgen erfolgt.

Reise in Paris angetreten

Nach den bisherigen Ermittlungen waren die Migranten mit einem Transport aus Paris gekommen und in Luxemburg umgestiegen. Sie wollten nach Großbritannien. Bemerkt wurden die Flüchtlinge demnach vom polnischen Lkw-Fahrer, der Klopfgeräusche aus dem Inneren seines Sattelaufliegers gehört hatte. Der Mann verständigte daraufhin die Polizei.

Migranten flüchten vor Beamten

Als die Polizisten kamen, waren die Personen geflüchtet. Die Beamten konnten sie nach einer Fahndung zwischen Igel (Kreis Trier-Saarburg) und dem luxemburgischen Wasserbillig festnehmen. Die beiden Jugendlichen wurden laut Polizei dem Jugendamt übergeben, vier Erwachsene wurden nach Trier gebracht und ein Afghane nach Frankreich zurückgeführt. Ein per Strafbefehl gesuchter Iraker wurde in die JVA Trier gebracht.

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