Die Trainerin der Miezen, Elena Vereschako. (Foto: SWR)

Handballerinnen verzichten auf Start in 3. Liga Trierer Miezen stehen vor Auflösung

Die insolvente Trierer Frauenhandball-Mannschaft, die Miezen, stehen vor der Auflösung. Sie verzichten auf einen Start in der 3. Liga.

Nach einer turbulenten Mitgliederversammlung sei sich der Verein einig gewesen, dass ein Neustart in der dritten Liga ohne Geld und Mannschaft keinen Sinn mache. Damit endet Frauen-Spitzenhandball in Trier nach einem Vierteljahrhundert in erster und zweiter Bundesliga. Das teilte ein Mitglied des Aufsichtsrates mit.

Dauer

Nach Einschätzung des Sportreferenten des Gesamtvereins sei es unmöglich, in der Region Trier die notwendigen Sponsorengelder in Höhe von 250.000 Euro selbst für die dritte Liga zu bekommen. Nicht betroffen vom Aus der Profiabteilung ist der Amateurbereich des Vereins. Dort geht der Spielbetrieb weiter.

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