Universität Trier Gedenkarbeit soll intensiviert werden

Dauer

Die Universität Trier und die Landeszentrale für politische Bildung wollen die Gedenkarbeit in den landesweiten Stätten der Nazi-Verbrechen intensivieren. Eine entsprechende Kooperation wurde am Dienstag in Trier vorgestellt. Es sei die erste dauerhafte Kooperation zwischen einer Universität und einer Landeszentrale für politische Bildung in Deutschland, so die Organisatoren.

Beide Partner finanzieren eine Forschungsstelle, die unter anderem Ermittlungsakten der Gestapo aufarbeitet. Ziel der Kooperation ist die Verbesserung der Gedenkarbeit an Stätten wie beispielweise dem ehemaligen SS-Sonderlager Hinzert im Hunsrück. Nach Angaben der Verantwortlichen ist es wichtig, die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse in den Gedenkstätten zu präsentieren. Das stärke die politische Bildung auch in Zeiten wachsenden Antisemitismus. SWR-Reporter Marc Steffgen berichtet.

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