Für ein kurzes Rodel-Vergnügen Schneekanonen am Erbeskopf laufen doch

Vor wenigen Tagen noch ausgeschlossen, jetzt laufen die Schneekanonen des Wintersportzentrums Erbeskopf im Hunsrück doch. Die geringen Wasservorräte machen jedoch nur ein kurzes Rodel-Vergnügen möglich.

Seit Freitagabend seien die Schneekanonen in Betrieb, erklärt Klaus Hepp, Betriebsleiter des Wintersportzentrums Erbeskopf, und schon jetzt gingen die Wasservorräte wieder zu neige. "Es ist nicht so viel, wie wir uns erhofften, aber für ein kleines Rodelvergnügen für die Kinder reicht es", so Hepp.

Das Problem: In normalen Jahren füllt das Grundwasser das 1.400 Kubikmeter große Wasserbecken - aus dem die Schneekanonen ihr Wasser beziehen - sofort wieder auf. Durch die Trockenheit in diesem Jahr ist das Wasservorkommen im Boden jedoch zu gering und der natürliche Zulauf findet nur sehr langsam statt.

Wärmere Temperaturen erwartet

Um eine ausreichende Schneeschicht im Wintersportzentrum Erbeskopf herzustellen, müssten alle drei Kanonen vier Tage bei voller Leistung durchlaufen. Davon sei man jedoch weit entfernt. Zudem seien für die Weihnachtstage wärmere Temperaturen und ergiebige Regenfälle vorhergesagt.

Hoffnung nach düsterer Prognose

Anfang Dezember waren die Betreiber des Wintersportzentrums noch davon ausgegangen, dass zum ersten Mal seit Jahren die Schneekanonen am Erbeskopf nicht eingesetzt werden könnten. Als Grund wurde die Trockenheit genannt.

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