Bundesweiter Aktionstag Mit Epilepsie leben - ein Trierer berichtet

In Trier hat am Freitag die Zentralveranstaltung zum bundesweiten Tag der Epilepsie 2018 stattgefunden. Allein in Trier haben zwischen 500 und 1.000 Menschen Epilepsie. Einer von ihnen ist Stefan Conrad. Er berichtete, was Epileptikern im Alltag helfen könnte.

Als Stefan Conrad 15 Jahre alt war, erlitt er einen epileptischen Anfall. In dem Moment wusste er das jedoch nicht. Er verschüttete eine Tasse Kaffee, wusste aber nicht, wie das passiert war. Ein Arzt fand schließlich die Erklärung: Epilepsie.

Heute ist Stefan Conrad ein erwachsener Mann. Er lebt anfallsfrei und hat sich mit der Krankheit arrangiert. Als ehrenamtlicher Bundesvorsitzender der Deutschen Epilepsievereinigung setzt er sich für mehr Aufklärung ein. Denn in ganz Rheinland-Pfalz gibt es keine Beratungsstelle für Epileptiker. Dabei könnten die Betroffenen Informationen zu ihrem Krankheitsbild und möglicher Therapie gebrauchen.

Vom Anfall bis zur Diagnose ein langer Weg

"Epilepsie und jetzt?" lautete das Motto der diesjährigen Veranstaltung im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Trier. Vom ersten Anfall bis zur Diagnose sei es oft ein langer Weg, oft stünden die Betroffenen und ihre Angehörigen vor ganz neuen Fragen und Problemen, so die Deutsche Epilepsievereinigung.

Dauer

Vorurteile aus dem Weg schaffen

Der Tag der Epilepsie findet seit mehr als 20 Jahren statt und hat unter anderem das Ziel, verbreitete Vorurteile aus dem Weg zu schaffen. Mehr als 500.000 Menschen leiden an Epilepsie, sie gilt als zweithäufigste Erkrankung des zentralen Nervensystems.

Selbsthilfegruppe für Epilepsiekranke

Jeden ersten Mittwoch im Monat Klinikum Mutterhaus

Straße:
Feldstr. 16
Ort:
54290 Trier
Telefon 0651 49790
E-Mail:
info@epilepsie-trier.de
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