Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Rheinisches Landesmuseum Trier (Foto: © Foto: Thomas Zühmer -)

Der Untergang des Römischen Reiches Trierer Museen bereiten neue Landesausstellung vor

Es soll die erste Ausstellung zum Untergang des Römischen Reiches werden. Die Stadt Trier, das Land Rheinland-Pfalz und das Bistum Trier haben am Montag eine Kooperationsvereinbarung dazu unterschrieben.

Wie schon bei den vorangegangenen großen Ausstellungen in Trier sind wieder die drei Museen der Kooperationspartner beteiligt: das Stadtmuseum Simeonstift, das Museum am Dom sowie das Rheinische Landesmuseum. Nach Angaben des Leiters des Landesmuseums, Marcus Reuter, ist es die erste Ausstellung zum Untergang des römischen Reiches.

Exponate aus ganz Europa

Im Rheinischen Landesmuseum geht es darum, was alles vom 3. bis zum 5. Jahrhundert dazu geführt hat, dass das große römische Reich am Ende zerfiel – Völkerwanderung, Bürgerkriege und andere historische Ereignisse. Nach Angaben von Museumsdirektor Reuter werden hochkarätige Exponate aus London, Paris, Rom und Griechenland gezeigt.

Das Museum am Dom zeigt mit regionalen Ausstellungsstücken, wie das Christentum sich in dieser Zeit entwickelt hat. Das Stadtmuseum beschäftigt sich damit, wie das römische Reich in der Bildenden Kunst lebendig blieb und wie in späteren Epochen Motive und Themen daraus lebendig blieben.

Schon jetzt gebe es großes Interesse an der in eineinhalb Jahren beginnenden Ausstellung, hieß es von Seiten des Landesmuseums. Die Ausstellung soll von Ende Juni bis Ende November gezeigt werden. Damit sind die Ferienzeiten von Rheinland-Pfalz und auch der Bundesländer in der Nachbarschaft im Sommer und Herbst abgedeckt.

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