Bauprojekt über Jahre begleitet Der Fotograf des Hochmoselübergangs

Michael Conrad wollte eigentlich dokumentieren, wie der Hochmoselübergang die Natur beeinflusst. Doch dann packte ihn die Faszination für das Bauwerk. Seitdem fotografiert er das Projekt aus Winkeln, an die normale Zuschauer gar nicht kommen.

Von Kränen oder aus dem Flugzeug, Michael Conrad musste die ein oder andere Strapaze auf sich nehmen, um die richtigen Perspektiven zu bekommen. Von Anfang an hat er den Hochmoselübergang fotografisch begleitet.

Mehrere 100.000 Bilder

Der Fotograf aus Brauneberg fährt seit 2010 immer wieder zum Hochmoselübergang, um den Fortschritt zu dokumentieren. Mehrere 100.000 Bilder vom Projekt sind dabei entstanden, schätzt Michael Conrad.

Kritik am Hochmoselübergang

Kritiker am Hochmoselübergang stören sich nicht nur an den immensen Kosten, die für das Bauwerk investiert wurden. Einige sorgen sich auch, dass die Brücke später weniger genutzt werden wird als von den Planern angegeben. Doch für den Fotografen hat die Kritik an der Brücke nichts mit seinen Fotos zu tun.

Ich habe sie nicht geplant, ich habe sie dokumentiert. Ich fand wichtig, dass das einer tut.

Michael Conrad, Fotograf

Ausstellung in der Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues

Unter dem Titel „Bilder eines Jahrhundertbauwerks“ stellt Michael Conrad seine Arbeiten aus. Die Ausstellung ist bis zum März in der Verbandsgemeindeverwaltung in Bernkastel-Kues zu sehen.

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