Aufstellung für den Start des Eifel Rallye Festivals im vergangenen Jahr (Foto: SWR, Wolfgang Bender)

40.000 Besucher in der Vulkaneifel erwartet Historische Autos beim Eifel Rallye Festival

Bei dem neunten Eifel Rallye Festival gibt es Originalfahrzeuge und originalgetreue Nachbauten aus 50 Jahren Rallyegeschichte zu sehen. Doch kurz nach dem Start wurde das Rennen unterbrochen.

Nach Angaben eines Sprechers der Veranstaltung ist am Donnerstagnachmittag ein Auto in eine Zuschauergruppe gerast. Mehrere Menschen wurden verletzt. Über diesen Link halten wir Sie über den Vorfall auf dem Laufenden.

An den drei Veranstaltungstagen sind rund 170 Rennautos zu sehen. Die historischen Autos fahren zur Demonstration, ohne Zeitwertung. So sollen die Fahrzeuge in Szene gesetzt werden: Es können auch Autos antreten, die bei einer normalen Rallye nicht mehr konkurrenzfähig wären. Zu dem Spektakel werden 40.000 Besucher erwartet.

Dauer

Nach Angaben der Veranstalter von Donnerstagabend soll die Veranstaltung bis Samstag fortgesetzt werden. Für Freitag war eine öffentliche Technikprüfung geplant. Interessierte können die Autos aus der Nähe ansehen. Sie stehen in der Rallye-Meile in Daun.

Rallyeprominenz in der Vulkaneifel

Auch die Rallyeprominenz gibt sich in der Vulkaneifel die Ehre. Mit dabei sind unter anderem die Weltmeister aus den achtziger Jahren wie Timo Salonen aus Finnland und Stig Blomqvist aus Schweden. Weltmeisterin Isolde Holderied und Europameister Erwin Weber aus Deutschland, die vor allem in den Neunzigern erfolgreich waren, kommen ebenfalls nach Daun. Sie gehen in Autos aus ihrer aktiven Zeit an den Start.

Die Zuschauer können beim Eifel Rallye Festival das Renngeschehen ganz nah an der Strecke erleben  (Foto: SWR, Wolfgang Bender)
Hautnah beim Rennen dabei Wolfgang Bender

Eifel Rallye Festival immer internationaler

Fahrer, Gäste und Autos aus aller Welt sammeln sich in Daun. Einige Autos brauchten Wochen, um per Schiff und über Land in die Eifel zu gelangen, so der Veranstalter. Im letzten Jahr seien Fahrer aus 18 Nationen gekommen.

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