Noch ohne Corona und "2G-Regel": So wurde 2019 die Sessionseröffnung am 11.11. auf dem Kornmarkt in Trier gefeiert.  (Foto: SWR)

2G-Regel für Veranstaltungen beschlossen

Karnevals-Auftakt in Trier: Ungeimpfte bleiben draußen

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Zur traditionellen Karnevals-Eröffnung am 11.11. in Trier sind nur Geimpfte und Genesene zugelassen. Das hat die Arbeitsgemeinschaft Trierer Karneval beschlossen.

Wegen der Corona-Pandemie musste der Karneval in Trier in der vergangenen Session abgesagt werden. Die Karneval-Session 2021/22 soll in jedem Fall stattfinden, so der Präsident der Arbeitsgemeinschaft Trierer Karneval (ATK), Andreas Peters.

"Wir tun alles dafür, um trotz weiterhin vorhandener Einschränkungen die fünfte Jahreszeit nicht ausfallen zu lassen."

"2G-Regel" für Karnevals-Veranstaltungen in Trier

Das ATK-Präsidium hat in seiner letzten Sitzung daher beschlossen, die anstehenden Veranstaltungen mit einer 2G-Regel durchzuführen. Das heißt, nur wer geimpft oder genesen ist, bekommt Zutritt.

Das gelte für den traditionellen Karnevals-Auftakt am 11. November auf dem Kornmarkt und für die ATK-Gala mit Verleihung des Kaiser-Augustus-Ordens in der Europahalle, so Präsident Peters. Auch bei der Proklamation an Weiberfastnacht gilt demnach die "2G-Regel".

Einlasskontrollen für Karneval in Trier geplant

Es werde abgesperrte Bereiche mit Einlasskontrollen geben. Die Kontaktpersonen-Nachverfolgung werde vermutlich mit Hilfe einer bekannten App organisiert. "Wir hoffen, dass das alles funktioniert und dass trotzdem genügend Leute kommen und viel Spaß haben werden", so Peters.

Noch keine Entscheidung für Rosenmontagszumzug in Trier

Ob es auch beim Rosenmontagsumzug 2022 in Trier eine "2G-Regel" gibt, ist laut Peters derzeit unklar. Ob und wie der Schutz der Zuschauer vor einer Ansteckung gewährleistet werden kann, ist noch völlig offen. "Wenn wir bis zu 100.000 Zuschauer haben, dann wissen wir nicht, wie wir das organisieren sollen. Da haben wir noch keine Lösung."

"2G-Regel" auch in Mainz

Auch die Mainzer Fastnachtsgenossenschaft empfiehlt für die kommende Fastnachts-Kampagne zur Saalfastnacht nur Geimpfte und Genesene zuzulassen. So sei die größtmögliche Akzeptanz und Sicherheit möglich, so der Präsident des Mainzer Karneval Vereins. Schwieriger seien die Planungen für die Straßenfastnacht. Hier müsse man sich auch mit der Politik abstimmen.

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