Peter Kasper spielt Kontrabass beim Philharmonischem Orchester Trier (Foto: SWR, Marion Barzen)

100-jähriges Jubiläum Philharmonisches Orchester in Trier feiert

Musik – handgemacht und von echten Profis - die gibt es für alle in der Region Trier. Es ist das philharmonische Orchester mit seinen vielen Profimusikern. Diese Woche feiert es den 100. Geburtstag.

Peter Kasper sitzt hinten im Orchestergraben, ganz außen. Es sind die Proben für die nächste Theater-Aufführung. Peter Kasper spielt den Kontrabass. Mit links hält er den Hals des Instruments, mit rechts zupft er die Saiten.

Peter Kasper spielt Kontrabass beim Philharmonischem Orchester Trier (Foto: SWR, Marion Barzen)
Peter Kasper spielt seit fast 30 Jahren Kontrabass beim Philharmonischem Orchester Trier Marion Barzen

Der Kontrabass ist sein Musikinstrument seit Jugendtagen. Im Mandolinenclub in Trier-Biewer fing alles an, erzählt Kasper. Damals bekam er auch Unterricht vom Bassisten, der im Trierer Orchester gespielt hat.

"Schon da ist die Verbindung zum Orchester gewachsen."

Peter Kasper, Musiker

Jetzt spielt er selbst dort mit, seit 28 Jahren. Ein Traum ist das, sagt Peter Kasper. Zum einen, weil er außer für das Musikstudium in Köln nie seine Heimat Trier verlassen musste. Zum anderen sei die musikalische Spannweite des Orchesters sehr groß. Neben den rein philharmonischen Konzerten gehörten eben auch Opern, Operette, Ballett oder Musicals dazu.

"Das ist viel interessanter, als wenn man immer nur auf dem Konzertpodium sitzt und Symphonien spielt."

Peter Kasper, Musiker

Das heißt natürlich auch immer üben. Jeden Morgen sind die Proben, am Abend und am Wochenende sind Aufführungen. Ein Job, der gut ist fürs Familienleben. Für die Beziehung nicht immer optimal, sagt Kaspers. Dann steht er im Frack am Kontrabass, als Teil von einem großen Ganzen. Und beim Abschluss-Applaus weiß er, warum er das Musizieren so liebt.

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