Nach Tod von rund 30 Tieren

Taubenrettung Kaiserlautern kämpft für mehr Schutz

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Zwischen Giftköder und Junk-Food-Fütterung: Taube in Kaiserslautern will man eher nicht sein. Zuletzt sind rund 30 Tauben in Kaiserslautern an ausgelegten Giftködern verstorben. Eine Frau, die die Vögel über Jahre hinweg gefüttert hat, muss ein Bußgeld zahlen, weil die Stadt das Füttern verbietet.

Ein Gutachten der Landestierschutzbeauftragten in Berlin kommt allerdings zu dem Schluss: Tauben gelten als Haustiere und müssen damit von den Kommunen versorgt werden. Als Futter für Tauben eignen sich vor allem Körner und Hülsenfrüchte. Pommes oder Brot beeinträchtigen die Verdauung der Tiere. Sie bekommen Durchfall.

In Kaiserslautern gibt es zwei Taubenhäuser. In denen werden etwa 400 Vögel versorgt. Trotzdem gibt es weiterhin etliche Tauben in der Innenstadt. Ein weiteres Taubenhaus könnte die Problematik verbessern, sagt Sandra Labenski, Vorsitzende der Taubenhilfe Kaiserslautern. Die Stadt Kaiserslautern hat für ein drittes Taubenhaus Geld im Haushalt für 2024 eingeplant.

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