Immer wieder ein Anziehungspunkt beim Tag des offenen Denkmals: die Sayner Hütte.  (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)

Tag des offenen Denkmals

Alte und neuere Denkmäler in RLP öffnen für Neugierige

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Vom Industriedenkmal Sayner Hütte bis zur frisch renovierten Burg Windeck: Am Tag des offenen Denkmals gibt es heute freien Eintritt in zahlreiche Gebäude.

Das Motto in diesem Jahr lautet: "KulturSpur. Ein Fall für den Denkmalschutz". Hier eine Auswahl der Sehenswürdigkeiten in Rheinland-Pfalz, die besucht werden können:

Rheinhessen und Nahe-Region
Trier und Eifel
Westpfalz
Pfalz
Koblenz/Westerwald

Trier und Eifel: Passend zum Motto „Kulturspur“ gibt es in Trier einen Spaziergang zur Stadtkultur. Er verbindet Orte zeitgenössischer Kunst wie die Europäische Kunstakademie und Galerien mit historischen Baudenkmälern. Am Sonntag ist die Stadtkirche St. Gangolf am Hauptmarkt, die derzeit saniert wird, für Besucher geöffnet.

Führungen zum Tag des offenen Denkmals gibt es auch unter anderem in Schloss Malberg in der Eifel, in den historischen Weinkellern von Traben-Trarbach an der Mosel, in der Ölmühle in Bengel und in der ehemaligen Zisterzienserabtei St. Thomas.

Rheinhessen und Nahe-Region: In Ingelheim haben die Kaiserpfalz und die frisch renovierte Burg Windeck geöffnet. In Worms kann das Museum der Stadt im Andreasstift angesehen werden oder das bei Touristen beliebte Nibelungenmuseum.

In Mainz ist der Eintritt unter anderem für die Christuskirche, das Römische Theater, die Zitadelle, den jüdischen Friedhof und für den alten Dom Sankt Johannis frei. In Bingen stehen ebenfalls viele Denkmäler offen, darunter die bekannte Basilika Sankt Martin, die Rochuskapelle und der Burgturm auf Burg Klopp, der einen schönen Ausblick ins Mittelrheintal bietet.

Immer wieder ein Anziehungspunkt beim Tag des offenen Denkmals: die Sayner Hütte.  (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)
Immer wieder ein Anziehungspunkt beim Tag des offenen Denkmals: die Sayner Hütte. Picture Alliance

Die Westpfalz hat viele Kulturschätze zu bieten, zeigt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz: Auf dem Bännjerrück in Kaiserslautern steht z.B. der Menhir, ein uralter großer Stein. Im Sonntagsgottesdienst der Stiftskirche Kaiserslautern gehen Besucherinnen und Besucher auf historische Spurensuche rund um das gotische Gebäude.

Fahrzeug- und Technikliebhaber kommen in Ramsen im Donnersbergkreis auf ihre Kosten: Dort dreht sich alles um die Stumpfwaldbahn. In Waldmohr steht ein Relikt aus einer Bergwerksanlage im Fokus: Die acht Meter hohe und 60 Meter lange historische Verladerampe. Zahlreiche weitere historische Kirchen, Museen und Weingüter öffnen ihre Türen und bieten Veranstaltungen an.

In der Nähe von Landau in der Pfalz gibt es eine besondere Attraktion: Hier war man bei Bauarbeiten zur B10 auf die Überreste eines römischen Militärlagers gestoßen. Bis vor wenigen Wochen wurde der Fund noch geheim gehalten. Erstmals kann es am Tag des offenen Denkmals besichtigt werden.

In Koblenz werden im Fort Konstantin und in der Alten Propstei in Kruft Führungen angeboten. In Bendorf können Besucher die Sayner Abtei aus dem 12. Jahrhundert erleben und in diesem Jahr zum ersten Mal auch das königliche Nebenzollamt in der Mühlenstraße besichtigen. Die ehemalige Synagoge in Niederzissen öffnet ebenfalls ihre Türen für Interessierte. In Lahnstein sind der Pulver- und der Hexenturm für Besucher geöffnet.

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