Busse im Bus-Depot - die Busfahrer streiken (Foto: SWR)

Regional- und Überlandverkehr betroffen

Etwa 1.000 Busfahrer in Rheinland-Pfalz waren wieder im Streik

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Pendler mussten am Freitag wieder Geduld mitbringen: Im Tarifkonflikt der privaten Busbetriebe in Rheinland-Pfalz legten etwa 1.000 Busfahrer ihre Arbeit nieder.

Betroffen von dem eintägigen Ausstand waren weite Teile des Landes, teilte die Gewerkschaft ver.di mit.

Der Streik sollte mit dem Ende der letzten Schicht am Freitag enden. Weitere unangekündigte Arbeitsniederlegungen seien nicht ausgeschlossen, sagte der ver.di-Sprecher. Die Gewerkschaft hatte den Ausstand in den vergangenen Tagen immer wieder angedroht. Ähnliche Aktionen gab es bereits in der vergangenen Woche.

Busse stehen in allen Regionen zum Teil still

Der Ausstand wirkte sich auch im nördlichen Rheinland-Pfalz aus. Bestreikt wurden unter anderem die Bus Rhein Mosel GmbH und das Koblenzer Unternehmen Zickenheiner. Nach Auskunft des Verkehrsverbundes Rhein Mosel (VRM) waren von dem Busstreik Verbindungen im Rhein-Hunsrück-Kreis, im Kreis Neuwied, in Bad Neuenahr-Ahrweiler und Bad Breisig betroffen, außerdem Buslinien in Mayen, auf dem Maifeld, in Lahnstein, Koblenz, Bad Ems-Nassau, Nastätten und Lahnstein.

In Trier etwa hatte die Gewerkschaft 80 Beschäftigte zum Ausstand aufgerufen. Davon betroffen seien die Moselbahn und die DB Regio Bus Rhein-Mosel gewesen. Auch im Raum Ludwigshafen waren die privaten Transportunternehmen zum Warnstreik aufgerufen. Hier standen Fahrzeuge der Palatina Bus GmbH still, die Linien in Ludwigshafen, Speyer, Neustadt und Freinsheim bedient.

Auch in der Westpfalz wurde gestreikt. Bus-Ausfälle betrafen die Linien der DB Regio und auch die Stadtbus Zweibrücken GmbH.

Im Landkreis Alzey-Worms und in der Stadt Bad Kreuznach standen ebenfalls erneut viele Busse still. Am Streik beteiligten sich die Fahrer der Bad Kreuznacher Stadtbusgesellschaft und der DB Regio Mitte.

ver.di macht Arbeitgeber verantwortlich

Die Gewerkschaft macht die Arbeitgeber für die Eskalation im Tarifkonflikt der privaten Busbetriebe verantwortlich. "Trotz der millionenschweren Bewilligungsbescheide des Landes ist die Arbeitgeberseite nicht bereit, den bereits geeinten Tarifvertrag zu unterzeichnen", so ver.di-Verhandlungsführer Marko Bärschneider. Auch den Weg in die Schlichtung wollten die Arbeitgeber noch nicht gehen.

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