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In der Corona-Krise wird jede helfende Hand gebraucht. Ein neues Portal soll nun Helfer und Hilfsorganisationen zusammenbringen. Land und Rotes Kreuz haben es nun präsentiert.

Hilfsorganisationen und Gesundheitsämter arbeiten derzeit rund um die Uhr, um die Auswirkungen der Corona-Krise zu mildern. Bei dieser wichtigen Aufgabe benötigen sie so viel Unterstützung wie möglich. Das ist die eine Seite. Auf der anderen Seite gibt es viele engagiert Ehrenamtliche, deren Ehrenamt derzeit ruht, oder auch Studierende, deren Universität geschlossen ist.

Plattform des Deutschen Roten Kreuzes

Die beiden Seiten zusammenzubringen, ist Aufgabe der neuen Plattform "TeamRlp" des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). "Aufgrund der nach wie vor steigenden Zahlen von COVID19-Erkrankten gehen wir davon aus, dass auch der Bedarf an ungebundenen Helferinnen und Helfern weiter steigt", sagt die DRK-Vorstandsvorsitzende Anke Marzi. "Aktuell werden einige der Aufgaben von freigestellten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern als 'Freiwilligenarbeit' übernommen." Es sei aber jetzt schon absehbar, dass sie von neuen Freiwilligen ersetzt werden müssten.

"Unser Ziel ist es, situationsangemessen und über einen längeren Zeitraum ausreichend Helferinnen und Helfer zu qualifizieren und bei den Hilfsorganisationen einsetzen zu können." Nur so gelinge es, gemeinsam als ein landesweites starkes teamRLP zu agieren, sagten Dreyer und Marzi. „Das Spektrum der benötigten Unterstützung reicht von einfachen Büroarbeiten, Fahrdiensten, Tätigkeiten im Pflegebereich, Bring- und Abholtätigkeiten oder Einkaufsdiensten.“

Angebote und Gesuche werden von zentralem Team gesteuert

Die Plattform veröffentlicht Angebote für ehrenamtliche Arbeit und vermittelt Hilfsangebote an die Träger und Partner. Alle eingehenden Gesuche werden im Redaktionsteam bearbeitet und eingestellt. Von den zukünftigen Helfern werde bei vielen Aufgaben nur wenige Voraussetzungen erwartet, heißt es in der Pressemitteilung. Dies seien vor allem Bereitschaft zum Engagement und etwa vier bis zehn Wochenstunden, jeweils in Absprache mit den Einsatzstellen. Gesucht werden Personen ab 16 beziehungsweise für einige Tätigkeiten ab 18 Jahre.

Unterstützt wird das Projekt auch von den weiteren Hilfsorganisationen im Katastrophenschutz, dem ASB, den Maltesern, der DLRG und den Johannitern.

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