Das Opel-Logo steht auf einer Fassade des Opel-Werks. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Andreas Arnold)

Verträge sollen eingehalten werden

Neuer Opel-Chef sichert Erhalt der Standorte zu

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Der neue Opel-Chef Uwe Hochgeschurtz hat zugesichert, dass die deutschen Standorte des Autobauers erhalten bleiben. In den vergangenen Wochen hatte es Spekulationen über weitere Einschnitte bei Opel gegeben.

"Wir behalten alle Werke. Rüsselsheim, Eisenach und Kaiserslautern sind und bleiben unsere Fabriken in Deutschland", sagte Hochgeschurtz der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ/Montagsausgabe). Allerdings müsse man sich die Wettbewerbsfähigkeit immer wieder neu erarbeiten.

Hochgeschurtz: Opel muss zukunftsfähig bleiben

Zuvor hatte es Spekulationen über weitere Einschnitte bei dem zum Stellantis-Konzern gehörenden Hersteller gegeben. Dagegen gab es auch Proteste, zum Beispiel in Kaiserslautern. Hochgeschurtz betonte: "Wir halten unsere Verträge ein." Ihm sei schleierhaft, wieso manche die Zukunftsfähigkeit von Opel infrage stellten. Der Autobauer mit seinen noch 15.000 Beschäftigten sei "so fit für die Zukunft wie nie zuvor in diesem Jahrtausend".

Der Manager machte zugleich klar, dass sich Opel weiter verändern müsse. Ein Elektroauto brauche in der Entwicklung und Herstellung weniger und andere Arbeit als ein Modell mit Verbrennungsmotor. "Wir werden weniger Jobs mit mechanischen Fähigkeiten benötigen, dafür mehr, die mit Chemie oder Software zu tun haben."

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