Glaube im Schatten der Pandemie

Ökumenischer Kirchentag für Dreyer Zeichen der Hoffnung

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Der 3. Ökumenische Kirchentag findet in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie überwiegend virtuell statt. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) sieht die Veranstaltung als Zeichen der Zuversicht.

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Sie freue sich, dass der Ökumenische Kirchentag trotz der Pandemie stattfinde, betonte Dreyer. Zwar sei es schade, dass die lang geplante Begegnung nur digital stattfinden könne, aber dennoch sei sie ein Zeichen in die ganze Gesellschaft.

Gottesdienst auf einem Parkplatzdach

Mit einem gemeinsamen Gottesdienst von Katholiken und Protestanten über den Dächern von Frankfurt hat der Kirchentag am Donnerstagvormittag begonnen. Vier Tage lang tauschen sich evangelische und katholische Christen über aktuelle Themen aus. Auf einem Parkhausdach wurde der Gottesdienst ohne Teilnehmende für die Fernseh- und Netzgemeinde gefeiert.

Dreyer: Behinderte Teil der Gesellschaft

Dreyer beteiligt sich mit einer Bibelarbeit am Programm des Ökumenischen Kirchentags, die ab Samstag digital abrufbar ist. In ihrer Auslegung der Heilung eines blind Geborenen im Neuen Testament (9. Kapitel des Johannesevangeliums) betont Dreyer, dass Behinderung nicht zum Ausschluss aus der Gesellschaft führen dürfe. Das Motto des Ökumenischen Kirchentags "schaut hin" sei eine Einladung, auch auf Abstand zusammenzustehen und sich gegenseitig zu unterstützen, sagte Dreyer.

Auch Gastgeber aus Rheinland-Pfalz

Der diesjährige Ökumenische Kirchentag endet am Sonntag. Zu den gastgebenden Kirchen aus Rheinland-Pfalz gehören die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau und die Bistümer Limburg und Mainz.

Organisiert wird der Ökumenische Kirchentag vom deutschen Evangelischen Kirchtentag und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken. Ziel der Konfessionen beim Kirchentag ist es, aufeinander zuzugehen.

Zell/Mosel

Neue Kirchenangebote zu Christi Himmelfahrt Radiogottesdienst für Christen in Zell an der Mosel

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