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In Rheinland-Pfalz gelten neue Lockerungen der Corona-Beschränkungen. Die Landesregierung hatte die Regeln bereits am Dienstag vorgestellt.

Die 24. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes gilt bis einschließlich 30. Juli. Wir haben die zentralen Punkte zusammengefasst:

Bei kleineren Veranstaltungen sind in Innenräumen bis zu 350 Besucher erlaubt, im Freien maximal 500. Es gelten Maskenpflicht und Abstandsgebot bei den Sitzplätzen. Die Maskenpflicht entfällt, wenn der Veranstalter für alle Anwesenden eine Testpflicht vorsieht. Bei einer 7-Tage-Inzidenz von unter 35 sind auch wieder Großveranstaltungen im Freien wie Weinfeste und Festivals in Parks unter Auflagen möglich, mit maximal 5.000 Besuchern. Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) sagte am Dienstag: "Das ist besonders wichtig für die Veranstaltungsbranche, die jetzt mit Vorlauf die kommenden Wochen planen kann".

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Bei Sport-Events etwa in Stadien mit festen Sitzplätzen darf jeder zweite Platz belegt werden. Auch hier liegt die Obergrenze bei 5.000 Zuschauern.

Bis zu 50 Menschen - plus Trainer - können wieder in einer Gruppe Sport machen, draußen und in Hallen. Das gilt auch für Proben der Laienkultur. Geimpfte und Genesene zählen nicht mit, kommen also noch dazu.

Im Privaten sollen Treffen in Innenräumen auf höchstens 25 Menschen aus verschiedenen Haushalten beschränkt werden. Dabei zählen Kinder bis einschließlich 14 Jahre sowie Geimpfte und Genesene nicht mit. Anders als im öffentlichen Raum ist die Personenbegrenzung aber keine Muss-Vorschrift. Auch in angemieteten Räumen kann wieder größer gefeiert werden. Ob runder Geburtstag oder Hochzeit: 100 Gäste dürfen kommen. Geimpfte und Genesene werden nicht mitgezählt und es gilt die 3-G-Regel, also Zutritt nur für Geimpfte, Genesene und Getestete.

Auch Clubs und Discotheken mit Lüftungsanlagen können wieder öffnen, für maximal 350 Besucher. Laut Landesregierung gilt auch hier die 3-G-Regel. Auch Bordelle können wieder öffnen. Voraussetzung ist ein negativer Test für Kunden und Prostituierte. Es gilt die Pflicht zur Kontakterfassung.

Mitarbeiter in Geschäften, Gastronomie, Hotels und bei Frisören müssen keine Masken mehr tragen, wenn sie geimpft, getestet oder genesen sind. Für Gäste ist beim Restaurant- oder Kneipenbesuch im Innenbereich kein Test und keine Reservierung mehr nötig. In Hotels ist die Vorlage eines negativen Tests nur noch bei der Anreise nötig und nicht mehr alle 48 Stunden.

Besucher von Zoos, Museen und Galerien brauchen keinen Negativ-Test und keine Reservierung mehr.

Bei Gottesdiensten in Kirchenräumen entfällt das bisher gültige Verbot von Gemeindegesang. In der neuen Fassung der Anti-Corona-Verordnung des Landes soll es durch einen Appell ersetzt werden, gemeinsames Singen auf ein notwendiges Minimum zu begrenzen.

"Wir haben uns die Entscheidungen nicht leicht gemacht, weil wir sehen, dass auch in einigen Musterländern wie Großbritannien und Israel die Zahlen wieder steigen", hatte Dreyer bei der Vorstellung der Regeln erklärt. Dennoch seien die Lockerungen verantwortbar: "Wir haben gut abgewogen."

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