STAND

Mit Beginn des Wintersemesters haben in Rheinland-Pfalz erstmals Menschen ihr Medizinstudium begonnen, die sich zu einer späteren Tätigkeit als Landarzt oder im öffentlichen Gesundheitsdienst verpflichtet haben. Insgesamt 15 Bewerber hätten das Studium an der Mainzer Johannes Gutenberg-Universität aufgenommen, teilte das Gesundheitsministerium am Dienstag mit. Die Studenten hatten ein mehrstufiges Auswahlverfahren durchlaufen. Wer einen Studienplatz bekommen hat, verpflichtet sich, nach dem Studium für mindestens zehn Jahre Facharzt im ländlichen Raum zu werden oder im öffentlichen Gesundheitsdienst zu arbeiten - ansonsten droht eine Vertragsstrafe von bis zu 250.000 Euro. Die Landesregierung will mit dem Programm dem drohenden Mangel an Hausärzten und im öffentlichen Gesundheitswesen entgegenwirken.

STAND
AUTOR/IN