Mainz

Medizinischer Dienst: Gut jeder dritte Fall war Behandlungsfehler

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Der Medizinische Dienst (MD) Rheinland-Pfalz hat im vergangenen Jahr knapp 600 Fälle auf Behandlungsfehler und Schäden bei Patienten untersucht. In mehr als einem Drittel der Fälle (224) stellten die Experten Fehler fest. In 173 Fällen war der Behandlungsfehler auch ursächlich für den Schaden beim Patienten. Die Zahlen liegen laut MD etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Ziel der Begutachtungen sei es, Patientinnen und Patienten unabhängig mit Blick auf mögliche Schadenersatzansprüche zu unterstützen. Der Medizinische Dienst wird von der Gesetzlichen Krankenversicherung nach Zweifeln an der medizinischen Sorgfalt beauftragt.

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