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Das Mainzer Verwaltungsgericht hat den Eilantrag einer Joggerin gegen die Maskenpflicht am Mainzer Rheinufer abgelehnt. Das Ergebnis sei der Stadt und der Antragstellerin bereits mitgeteilt worden, teilte eine Gerichtssprecherin am Freitag mit. Eine Anwältin hatte den Eilantrag für sich selbst als Joggerin gestellt, weil sie die Maskenpflicht für rechtswidrig hält. Es sei wissenschaftlich erwiesen, dass unter Joggern keine Infektionsgefahr bestehe, so die Frau. Die Stadt Mainz verteidigte ihre Corona-Maßnahme. Das Rheinufer sei ein Ort mit viel Publikumsverkehr. Die Maskenpflicht im Freien sei ein verhältnismäßiges Mittel zur Eindämmung der Pandemie. Zudem könnten Jogger auf andere Strecken ausweichen oder zum Beispiel vormittags laufen gehen. Die Maskenpflicht am Mainzer Rheinufer gilt täglich von 12 bis 22 Uhr.

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