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In einigen Wäldern in der Region gibt es zunehmend Ärger mit Mountainbike-Fahrern. Einige von ihnen würden abseits der erlaubten Wege unter anderem illegale Rampen und Sprungschanzen bauen, berichten mehrere Förster. Das sei zwar ein bekanntes Problem, aber seit der Corona-Pandemie und gerade jetzt im Frühjahr habe das deutlich zugenommen, sagt Forstwirtschaftsmeister Köhrer aus dem Lennebergwald bei Mainz. Vereinzelt würden Leute sogar Bäume beschädigen und Holz zersägen, um daraus Hindernisse zu bauen. Zudem würden sie teilweise durch Naturschutzgebiete mit am Boden brütenden Tieren fahren. Ein weiterer Konflikt, der sich verschärft habe, sei der zwischen Mountainbikern und Wanderern, berichtet Förster Peitz aus dem Binger Wald. Diese kämen sich besonders auf engen Pfaden in die Quere. Man begrüße es zwar, dass coronabedingt immer mehr Leute in den Wald kämen, dennoch müsse man aufeinander Rücksicht nehmen.

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