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Eine Spaziergängerin hat einen toten Welpen im Ikasee in Ingelheim entdeckt. Der kleine Hund wurde vermutlich erschlagen - vielleicht weil er krank war.

Anfang April war das Ingelheimer Tierheim informiert worden: Eine Spaziergängerin habe im Ikasee (Kreis Mainz-Bingen) einen kleinen Hund tot im Wasser treiben sehen. Angler hätten das Tier an Land gezogen und am Ufer verbuddelt. Zuerst hatte die Allgemeine Zeitung darüber berichtet.

Wegen Hundeseuche Schädel eingeschlagen?

Die Verantwortlichen des Tierheims ließen daraufhin den Hund wieder ausgraben und von Veterinär-Pathologen untersuchen. Die stellten zum einen fest, dass der kleine Malteser-Mix an einer tödlichen Kopfverletzung gestorben war. Zum anderen ergab die Untersuchung: Der Welpe war mit Parvovirose infiziert, einem hoch ansteckenden Virus.

Bereich wegen Ansteckungsgefahr abgesperrt

Andere Hunde oder auch beispielsweise Füchse könnten sich mit dem Virus anstecken, wenn sie an der Stelle schnuppern, an der der Welpe vergraben war. Deswegen hat das Ordnungsamt den Bereich am Ikasee vorsichtshalber abgesperrt.

Illegaler Welpenhandel?

Bislang hat sich bei den Ingelheimer Tierhelfern niemand gemeldet, dem der Welpe gehörte. Nach Angaben eines Sprechers hätte das Tier auch noch gar nicht von seiner Mutter getrennt sein dürfen, der Welpe sei noch keine acht Wochen alt gewesen.

Möglich sei, dass der kleine Hund ein Opfer des derzeit stark verbreiteten illegalen Welpenhandels wurde. Eventuell wurde er getötet, weil jemand die Behandlungskosten nicht bezahlen wollte. Laut Polizei kann allerdings auch nicht völlig ausgeschlossen werden, dass der Welpe sich die Kopfverletzung durch einen Unfall zugezogen hat, möglicherweise beim Zusammenstoß mit einem Auto.

Hinweise zu dem Fall nehmen sowohl die Tierhelfer in Ingelheim als auch die Ingelheimer Polizei entgegen.

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