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Weil sich in Worms bisher nur wenige Wahlhelfer für die Landtagswahl in drei Wochen gemeldet haben, zahlt die Stadt den Helfern jeweils 100 Euro für ihren Einsatz. Der Stadtrat habe die Zahlung im Vergleich zur letzten Landtagswahl erhöht. Die Summe liege deutlich über der von vor fünf Jahren, so ein Sprecher der Stadt. Wegen des Coronavirus hätten viele Angst vor einer Ansteckung. Mit den nun angebotenen 100 Euro hätten sich nun aber mehr freiwillige Helfer gemeldet. In Mainz werden nach Angaben der Stadt rund 1600 Wahlhelfer benötigt. Man sei zuversichtlich, diese auch zu bekommen, sagt Oberbürgermeister Ebling. Wegen der strengen Hygienemaßnahmen in den Wahllokalen gebe es keinen triftigen Grund, von einem erhöhten Ansteckungsrisiko auszugehen. Im Landkreis Mainz-Bingen stünden ausreichend Wahlhelfer bereit, so ein Sprecher, für die Kommunalwahlen in Wiesbaden werden noch Helfende gesucht.

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