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Ein Busfahrer ist vom Wiesbadener Amtsgericht wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung zu zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Er hatte im November vor zwei Jahren einen Unfall verursacht, bei dem ein Mensch getötet und 25 weitere verletzt wurden. Wie es genau zu dem Unfall vor dem Wiesbadener Hauptbahnhof kam, bleibt nach Aussage des Gerichts auch nach dem Urteil ungeklärt. Nach einem Fahrerwechsel war der Bus über eine Verkehrsinsel gerast, in mehrere Autos gekracht und hatte schließlich einen Mann erfasst, der an einer Haltestelle stand. Er starb später im Krankenhaus. Möglicherweise, so das Gericht, war die Haltefunktion des Busses falsch eingestellt. Der Fahrer habe aber ausreichend Zeit gehabt, zu bremsen und den Unfall zu vermeiden. Ihm wurde außerdem der Führerschein entzogen, er darf nie wieder einen Bus fahren.

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