Ein Krankenwagen steht vor dem Fahrgeschäft, an dem es zu einem Unfall gekommen ist. (Foto: boost your city)

Nach Unfall beim Mainzer "Rheinfrühling"

Fahrgeschäft-Mitarbeiter außer Lebensgefahr

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Der bei einem Unfall auf dem Mainzer Volksfest "Rheinfrühling" schwer verletzte Mitarbeiter eines Fahrgeschäfts ist außer Lebensgefahr. Das teilte die Polizei Donnerstag früh mit.

"Es besteht akut keine Lebensgefahr", hieß es. Der 25-jährige Mann war am Mittwochnachmittag schwer verletzt worden, als er offenbar von einer Gondel des Fahrgeschäftes "Intoxx" erfasst wurde. Der Mann soll mehrere Meter durch die Luft geschleudert worden und gegen einen Absperrzaun geprallt sein. Der Schwerverletzte wurde in die Uniklinik eingeliefert und am Abend operiert. Das Fahrgeschäft wurde stillgelegt.

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Messe wurde Mittwochabend geschlossen

Der "Rheinfrühling" wurde aufgrund des Unfalls um 18 Uhr geschlossen, das Gelände geräumt. "Die Entscheidung ist sehr schnell gefallen", sagte Marco Sottile, der Sprecher der Mainzer Schausteller, dem SWR. Wie die Stadt mitteilte, befragten Polizei und Staatsanwaltschaft Zeugen zum Unfallgeschehen. Den genauen Unfallhergang untersucht die Gewerbeaufsicht.

"Das ist ein sehr trauriges und tragisches Geschehen, das uns alle sehr schockiert", erklärte Ordnungsdezernentin Manuela Matz (CDU) in einer ersten Reaktion. Man sei in Gedanken auch bei der Familie des Verletzten.

Die Unfallstelle am Fahrgeschäft "Intoxx" wird mit Sichtschutzwänden umstellt. (Foto: boost your city)
Die Unfallstelle am Fahrgeschäft "Intoxx" kurz nach dem Unglück. boost your city

Gottesdienst für den Verunglückten

Am Donnerstagvormittag feierten die Schausteller auf der Festmeile einen Gottesdienst für ihren verunglückten Kollegen. Um 12 Uhr öffnete das Volksfest dann wieder regulär. Das Fahrgeschäft, an dem der Mitarbeiter verunglückt war, bleibt nach Angaben der Stadt Mainz vorerst außer Betrieb.

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SWR